Il libro che le multinazionali non ti farebbero mai leggere

Heute erscheint „Uns gehört die Welt!“ im Verlag Newton Comton Editori unter dem schönen Titel „Das Buch das dich die Multis niemals lesen lassen würden“ auf Italienisch.

Am Wochenende druckte „La Repubblica delle Donne“ ein dreiseitiges Interview mit mir (siehe N°652, S.67) . Wobei die Redakteurin nicht nur aus „hab ich mal getroffen“ „bin in regelmäßigem Kontakt“, aus Berlusconi Putin und aus konkreten Markennamen namenlose Unternehmen machte, sondern insgesamt recht frei aus dem Englischen interpretierte.

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jetzt.de: Zum Beispiel Festung Europa

jetztde Vor ein paar Wochen habe ich hier Vorschläge gemacht, was jeder und jede Einzelne von uns zu einer besseren Welt beitragen kann – und dabei vor allem auf Selbstvertrauen, Information, Solidarität und Zivilcourage Wert gelegt.

Der deutsche Journalist und Menschenrechtsaktivist Elias Bierdel ist einer, der all das seit langem praktiziert. Gemeinsam mit dem Schiffskapitän Stefan Schmidt hat er 37 Schiffbrüchige vor dem Ertrinken gerettet. Die Geretteten waren Menschen, die von Afrika nach Europa fliehen wollten. Und deshalb soll nun gezielt die Existenz ihrer Retter zerstört werden: Beiden drohen vier Jahre unbedingte Haft und eine Geldstrafe von je 400.000 Euro. Kommende Woche findet im sizillianischen Agrigent der entscheidende Prozess statt.

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„Raus mit dem Abschaum“

Vor siebzig Jahren haben solche Sprüche in der Shoa gemündet. Vor 15 Jahren im ruandischen Genozid. Letzte Woche hat Luisa dieses Wahlplakat in Italien entdeckt. Wie schnell kann es gehen, bis sowas auch bei uns wieder möglich ist?

Übersetzung (KW):

RAUS MIT DEM ABSCHAUM AUS UNSEREN VIERTELN
EINWANDERUNG-DROGEN-GEWALT-NIEDERGANG

5 Jahre Einwanderungsstopp
Sofortige Abschiebung der Illegalen und Strafabbüßung in den Herkunftsländern
Abschaffung der Strafmilderungen
Echte Einkerkerung
Mehr Geld und Mittel für die Ordnungskräfte

Selbstversorgung

Im Rahmen einer Demonstration gegen Arbeitslosigkeit und Ausbeutung wurde heute ein Kaufhaus am Rande von Rom geplündert. „Der proletarische Einkauf ist kein Verbrechen, sondern eine Art Streik“, erklärte dazu Luca Casarini von den Disobbedienti.

Ich denke, dass auch Slogans wie Geiz ist geil als Einladung zum „proletarischen Einkauf“ zu verstehen sind.