narrenfrei-Podcast #5 mit Lisa Muhr

Lisa Muhr hat gemeinsam mit anderen 2006 das ökofaire Modelabel „Göttin des Glücks“ gegründet, das vor einem Jahr Konkurs anmelden musste. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Austria Marketing University of Applied Sciences Wieselburg im Masterstudiengang „Green Marketing“ und Botschafterin des Vereins Gemeinwohlökonomie.

Wir sprechen über Bedingungen und Potenziale des Fairen Handels und fragen uns, ob ein solcher innerhalb kapitalistischer Wirtschaftssysteme überhaupt möglich ist. Wir reden über die begrenzte Macht der Konsument_innen und warum es notwendig ist, dass wir uns nicht nur als solche, sondern vor allem als politische Mitgestalter_innen sehen.

Und schließlich berichtet Lisa über ihr persönliches Scheitern als Fairtrade-Unternehmerin und wie es ihr nach dem Konkurs des Projekts ergangen ist, dem sie sich mit Leib und Seele gewidmet hatte: „Irgendwann mal musst du dir dann halt überlegen: Bleibst jetzt am Boden liegen oder stehst halt wieder auf. Und mir ist das Leben einfach dann zu schad gewesen um liegen zu bleiben. (…) Das Gefühl war: Alles verloren, alles weg, die Lisa gibt’s nicht mehr. Erst viel später habe ich es geschafft, echt loszulassen und diese Göttin des Glücks, ja, aus meinem Leben zu entlassen. Und das Witzige ist: Seitdem sind ganz viele extrem spannende Dinge passiert. Und im Nachhinein erkenne ich, dass es gut ist, dass es geendet hat.“

Links

https://www.lisa-muhr.at Homepage von Lisa Muhr

https://www.ecogood.org Seite der Gemeinwohlökonomie

Schwarzbuch Markenfirmen

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narrenfrei-Podcast #2 mit Tomas Zierhofer-Kin

Nach Stefanie Sargnagel ist mein zweiter Gast beim narrenfrei-Podcast heute der Künstler und Kulturmanager Tomas Zierhofer-Kin. Er erzählt, warum sein größter Wunsch die Selbstauflösung und das Ende von Kunst und Politik ist, wieso er von Konzessionen abrät, wie seine Intendanz bei den Wiener Festwochen gescheitert ist und ob er es dort mit der Narrenfreiheit zu weit getrieben hat.

Wir reden über unsere große Sehnsucht nach Verbindung und darüber, was uns beide verbindet: Dass unser jeweiliges Scheitern unser Leben gerettet hat und wie sehr uns dabei Persönlichkeiten geholfen haben, die uns schonungslos den Spiegel vorgehalten haben: Bei ihm eine mit vier Beinen, bei mir mit roter Nase. Und abschließend verrät uns Tomas, was und wen er liebt.

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